Brakel (red). Mit einem deutlichen 17:0-Auswärtssieg bei den Ahauser Maidy Dogs II sind die Skaterhockeyherren des TV Brakel in die neue Saison der Landesliga Westfalen gestartet. Das Team übernimmt damit zunächst die Tabellenführung, deren Aussagekraft jedoch noch begrenzt ist.
Schwieriger Beginn, klare Steigerung nach der Pause
Trotz des am Ende klaren Ergebnisses tat sich Brakel zu Beginn schwer. Im ersten Abschnitt gelang es lediglich Noel Menne und Martin Bobbert, den Ahauser Torhüter Dennis Höllmann zu überwinden.
Nach einer deutlichen Ansprache in der Pause präsentierten sich die Gäste deutlich effektiver. Bis zur 30. Spielminute baute Brakel die Führung auf 9:0 aus. In der Folge nahm das Team etwas Tempo aus der Partie, behielt jedoch die Kontrolle. Michel Menne und Michael Bobbert erhöhten bis zur nächsten Pause auf 11:0.
Auch im Schlussabschnitt blieb Brakel überlegen, während Ahaus vereinzelt Kontermöglichkeiten hatte. Torhüter Henry Teichrieb hielt seinen Kasten jedoch sauber. Weitere Treffer sorgten schließlich für den 17:0-Endstand.
Improvisation im Tor und Blick auf die Konkurrenz
Spielertrainer Martin Bobbert zeigte sich zufrieden mit dem Auftakt, verwies jedoch auf die noch geringe Aussagekraft der Tabelle. „Unser Kader hat sich im Vergleich zum letzten Jahr kaum verändert. Justin Wills und Julian Wagemann stoßen aus der eigenen Jugend zu uns hoch. Wir werden sie nach und nach heranführen und an das Niveau der Landesliga gewöhnen“, so Bobbert.
Zur Konkurrenz erklärte er: „Bisher ist sonst nur noch Neheim in die Saison eingestiegen und konnte ebenfalls deutlich gegen Ahaus gewinnen. Die Sauerländer sind für mich auch der Favorit auf den Meistertitel. Allerdings ist es schwierig, eine Einschätzung abzugeben. Menden und Iserlohn dürften mit vollem Kader auf einem ähnlichen Niveau sein und es könnte eng werden. Wir wollen natürlich auch so lange wie möglich oben mithalten.“
Besonders hob Kapitän Mattis Menne die Leistung von Henry Teichrieb hervor: „Das war ein guter Einstand in die Saison. Natürlich war noch nicht alles perfekt, aber wir wissen jetzt, woran wir noch arbeiten müssen, wenn wir auf die Topmannschaften treffen. Besonders freut mich, dass hinten die Null steht. Unsere Stammtorhüter waren alle verhindert, sodass wir improvisieren mussten. Henry ist gelernter Feldspieler und hat seine Karriere eigentlich letztes Jahr beendet. Trotzdem springt er ein, trainiert zwei Mal und zeigt dann so eine Leistung. Dafür können wir ihn gar nicht genug loben.“
Das nächste Spiel bestreiten die Brakeler am 28. März um 16.30 Uhr im Generationenpark gegen die Menden Mambas II.